Amazonas meets the rest of the world
Eine Begegnung zwischen einer Shuarfamilie aus dem Amazonas, Thomas aus Deutschland und Philip aus der Schweiz.
Wie alles begann
Vor einigen Jahren führte mich das Leben in den Amazonas von Ecuador. Dort lernte ich Pablo Ampush und seine Familie kennen. Aus einer Begegnung entstand eine Freundschaft. Aus der Freundschaft entwickelte sich über die Jahre ein gemeinsames Projekt. Einige Jahre später stiess Thomas dazu, der jetzt vor Ort in der Communidad Chuwitayo lebt.
(Bild von links: Thomas, René, Pablo)
Die Familie Ampush
Im Zentrum des Projekts stehen Pablo und Franziska Ampush und ihre Familie. Sie gehören zur indigenen Volksgruppe der Shuar und leben in Chuwitayo, einer Shuar Comunidad in der Provinz Pastaza. Die Shuar sind im südöstlichen Teil Ecuadors im Amazonas zu Hause. Das Wissen über Pflanzen, den Regenwald und viele traditionelle Praktiken wurde innerhalb der Familie über Generationen weitergegeben.
Die Familie lebt heute zwischen Tradition und Moderne. Die Shuar lebten traditionellerweise halbnomadisch in autonomen Familienverbänden. Dies begann sich Anfang des 20. Jahrhunderts zu ändern, als Missionare begannen, in die Region vorzudringen, den christlichen Glauben predigten und Centros mit Schulen errichteten.
Viele kulturelle Praktiken werden weiterhin gepflegt. Gleichzeitig gehören Schule, Mobiltelefone, Straßenanbindung und das moderne Ecuador längst zum Alltag.
(Foto: unsere ersten Besucher)
Das Projekt befindet sich auf dem Land der Familie Ampush am Fluss Chico Bobonaza. Von der nächsten Straße führt ein etwa vier Kilometer langer Pfad durch den Regenwald zur Finca. Vor Ort gibt es weder Strom, Internet noch Telefonverbindung, dafür umso mehr Dschungelgeräusche, Sternenhimmel und eine Ruhe, die ihresgleichen sucht.
An dem magischen Ort entstand in gemeinsamer Arbeit ein einfacher Raum für Begegnungen, Aufenthalte und Retreats.
(Foto: Shuarhaus auf der Finca)
Unser Anliegen
Unser Ziel ist nicht, Kultur vorzuführen.
Wir möchten einen Ort erhalten, an dem Kultur weiterleben darf.
Einen Ort, an dem Menschen den Amazonasregenwald und deren Kultur nicht nur besuchen, sondern erleben können.
Nicht als Touristen.
Nicht als Zuschauer.
Sondern als Gäste.
